Robotik trifft Beton. INSTATIQ und Thomas Beton präsentieren den weltweit größten Baustellenroboter in der nördlichsten Großstadt Deutschlands!

Bei einer Kundenveranstaltung auf dem Werksgelände entsteht ein Fahrradunterstand direkt aus dem Drucker – gemeinsam mit dem Putzmeister-Spin-off INSTATIQ. Kiel, 12. August 2026 – Thomas Beton, Die Betonspezialisten, hat gemeinsam mit der Firma INSTATIQ den ersten 3D-Betondruck in Norddeutschland präsentiert. Im Rahmen einer Kundenveranstaltung am Standort Kiel entstand bei bestem Wetter und vor zahlreichen Gästen ein Fahrradunterstand – Schicht für Schicht, direkt aus dem Roboter.
INSTATIQ und Thomas Beton präsentieren LIVE-3D-BETONDRUCK

Von den ersten Versuchen der Vorwoche ging es dabei direkt zum praktischen Anwendungsfall. Hinter den Kulissen fuhr der Druckkopf mit einer speziell entwickelten Betonmischung voran und trug den Beton Lage für Lage auf. Für die Vorführung wurde die Druckgeschwindigkeit bewusst reduziert, damit die Gäste den Ablauf in Ruhe verfolgen konnten – im regulären Betrieb arbeitet die Anlage deutlich schneller.

Möglich wird das Verfahren durch die Technologie von INSTATIQ, einem Spin-off der Putzmeister-Gruppe, das sich vollständig auf den 3D-Betondruck konzentriert. Aus einem Architekturmodell wird eine digitale Planung erstellt, die direkt an den Roboter übergeben wird. Dieser fährt die Kontur ab und druckt tragende Wände unmittelbar vor Ort. Das automatisiert die Prozesse, senkt den Bedarf an Fachkräften und bringt Gebäude und Strukturen direkt aus dem Drucker. Beim Kieler Demonstrationsobjekt kam eine 40 cm Wand zum Einsatz; die Druckköpfe lassen sich je nach Anforderung variabel einstellen.

Ein zentraler Baustein ist der Beton selbst. Die eingesetzte Rezeptur stammt aus dem hauseigenen Labor von Thomas Beton, entwickelt gemeinsam mit dem Partner MC-Bauchemie. Der Beton bleibt bis zu 3,5 Stunden verarbeitbar und behält dabei eine perfekte Konsistenz – eine anspruchsvolle Materialentwicklung, die zuvor bereits bei einer Baustellenvorführung in Detmold, wo ein zweigeschossiges Gewerbeobjekt gedruckt wurde, ihre Praxistauglichkeit gezeigt hatte.

„Als Die Betonspezialisten interessieren wir uns nicht nur für den bestmöglichen Beton, den wir jeden Tag zu unseren Kunden bringen, sondern für alles, was neu und modern ist und über den Standard hinausgeht“, so Philipp Schadendorf, Geschäftsführer von Thomas Beton. „Umso mehr freuen wir uns, gemeinsam mit INSTATIQ den ersten 3D-Betondruck in Norddeutschland zeigen zu können.“

„Wir übersetzen ein Architekturmodell in eine digitale Planung, schicken diese an den Roboter – und der druckt die tragenden Wände direkt vor Ort“, erklärt Markus Frasch, Geschäftsführer von INSTATIQ. „In den anstehenden Projekten zeigen wir gemeinsam mit Thomas Beton, dass der 3D Betondruck und die notwendige Automatisierung in der Baupraxis angekommen sind. Das zeigt auch das breite Interesse aus der Bauwirtschaft hier in Kiel. „

Dass Innovation und ein guter Austausch zusammengehören, zeigte sich auch nach der Vorstellung: Bei Gegrilltem ließen Team Thomas, INSTATIQ und die Gäste den Tag in entspannter Runde ausklingen und kamen über die Möglichkeiten des 3D-Betondrucks ins Gespräch.

Und das Thema bleibt aktuell: Für die Nordbau entstehen – unter anderem in Zusammenarbeit mit der Uni Lübeck – weitere Ausstellungsstücke, bei denen sich mit anderen Druckköpfen und Formaten auch geschwungene Wände realisieren lassen. Thomas Beton und INSTATIQ wollen den 3D-Betondruck im Norden gemeinsam weiter vorantreiben.

Sertac Sevgili

Sertac Sevgili

Leiter Marketing

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